Eine Liste / Sammlung berühmter Gedichte - moderne und auch Klassiker; sowohl lang als auch kurz.
- Erlkönig – Goethe
- Das Lied von der Glocke – Schiller
- Mondnacht – Eichendorff
- John Maynard – Fontane
- Der Panther – Rilke
- Der Mond ist aufgegangen – Claudius
- Deutschland. Ein Wintermärchen – Heine
- Ich sehe dich in tausend Bildern – Novalis
- Hälfte des Lebens – Hölderlin
- Die Stadt – Storm
- Der Knabe im Moor – Droste-Hülshoff
- Das ästhetische Wiesel – Morgenstern
- Die Ameisen – Ringelnatz
- Fink und Frosch – Busch
- Er ist′s – Mörike
- Hab Sonne im Herzen – Flaischlen
- Augen in der Großstadt – Tucholsky
Siehe auch: berühmte Balladen bekannter deutscher Dichter.
Im 4. Jahrhundert v. Chr. klassifizierte Aristoteles menschliche Aktivitäten in drei verschiedene Kategorien: die Theoria, die sich auf die Suche nach wahrem Wissen konzentriert; die Praxis, die sich auf praktische Handlungen zur Problemlösung bezieht; und die Poiesis, Ausdruck des menschlichen Schaffensdrangs, geleitet von Vorstellungskraft und Gefühlen. Aus Aristoteles' Sicht gilt die Poesie als eine der Ausdrucksformen der menschlichen Seele.
In diesem Sinne wäre Poesie die menschliche Neigung, etwas aus der Vorstellungskraft heraus zu schaffen, was in direktem Zusammenhang mit dem Prozess der Mimesis steht.
Im Laufe der Zeit verlor der Begriff jedoch diese Bedeutung und konzentrierte sich speziell auf eine künstlerische Ausdrucksform, die auf Sprache basiert. Die poetische Sprache erhöht die Konzentration der Wahrnehmung, wenn in einem Text sowohl die Signifikanten (Phoneme, Morpheme und Wörter) als auch die Bedeutungen für die Kommunikation von grundlegender Bedeutung sind.
Derzeit betrachten Wissenschaftler, die sich mit diesem Konzept beschäftigen, die Poesie mal als eine Form der Sprache, mal als ein literarisches Genre.
- Der Zauberlehrling – Goethe
- Der Taucher – Schiller
- Die Lorelei – Heine
- Schläft ein Lied in allen Dingen... – Eichendorff
- Herbst – Rilke
- Herr von Ribbeck auf Ribbeck – Fontane
- Wer je gelebt in Liebesarmen – Storm
- Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren – Novalis
- Bumerang – Ringelnatz
- Es ist Nacht – Morgenstern
- Sie war ein Blümlein – Busch
- Sprich aus der Ferne... – Brentano
Es gibt viele klassische Versformen, die mitunter recht strenge Regeln hinsichtlich Klang (z. B. Metrum, Reimschema) und/oder Bedeutung (z. B. Zäsur, Pointe) vorschreiben. Beispiele hierfür sind der epische Vers in Hexametern, das Sonett, das Rondeau und der Limerick. Daneben gibt es auch freiere Versformen, die poetische Effekte durch Rhythmus, Halb- und Binnenreime, Enjambements, die Nachahmung der Umgangssprache (Parlando) und Wechsel zwischen Stilregistern erzielen. Einige Gedichtformen, wie der Limerick, der Clerihew oder der Abzählreim, werden fast ausschließlich von humoristischen Dichtern verwendet.
Die Dichtkunst kann eigenständig durch das Schreiben und Veröffentlichen von Gedichten ausgeübt werden, aber auch als Teil anderer Kunstformen, wie dem Versdrama, der Liedkunst, der Popmusik, dem Kabarett oder der Oper. Gedichte oder Verse werden in Literaturzeitschriften, Gedichtbänden, Liederbüchern, Anthologien oder im Internet veröffentlicht.
- An den Mond – Goethe
- Die Bürgschaft – Schiller
- Sehnsucht – Eichendorff
- Die schlesischen Weber – Heine
- An die Parzen – Hölderlin
- Die Brück′ am Tay – Fontane
- O bleibe treu den Toten – Storm
- Schlußstück – Rilke
- Grodek – Trakl
- Erkenne dich selbst – Kafka
- Carpe Diem – Opitz
Siehe auch: berühmte Dichter.
Siehe auch:
Gedichte