War einmal ein Bumerang;

War ein Weniges zu lang.

Bumerang flog ein Stück,

Aber kam nicht mehr zurück.

Publikum - noch stundenlang -

wartete auf Bumerang.


Das Gedicht "Bumerang" stammt von   (1883 - 1934).


Analyse

Das Gedicht „Bumerang“ (1923; Epoche des Expressionismus / humoristische Avantgarde) besteht aus 1er Strophe mit 6 Versen. Das Reimschema ist [aabbaa].
Es liegt kein regelmäßiges Metrum vor; der "Takt" lässt sich aber am ehesten als zweihebiger bis dreihebiger Rhythmus mit wechselnden Kadenzen beschreiben.

Hintergrund

Ein Bumerang ist ein gebogenes Wurfgerät, das ursprünglich von den australischen Aborigines unter anderem zur Jagd verwendet wurde.
Heute kennt man Bumerangs vor allem als Sport- und Freizeitgeräte. Man unterscheidet zwei Arten:

  1. Zurückkehrende Bumerangs fliegen bei richtigem Wurf eine Kurve und können zum Werfer zurückkommen.
  2. Nicht zurückkehrende Bumerangs fliegen eher gerade und wurden vor allem als Jagd- und Wurfwaffen eingesetzt.



Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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