Eine Liste / Sammlung guter Gedichte zum Nachdenken - moderne und auch Klassiker; sowohl lang als auch kurz.
- Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren – Novalis
- Augen in der Großstadt – Kurt Tucholsky
- Komm in den totgesagten park – Stefan George
- Die eine Klage – Karoline von Günderrode
- Der Rabe – Poe
- Der Albatros – Baudelaire
- Das Spiegelbild – Droste-Hülshoff
- An meine Mutter – Heine
- Eure Kinder – Khalil Gibran
- Befiehl du deine Wege – Paul Gerhardt
- Auf der Terrasse des Café Josty – Paul Boldt
- Die Unendlichkeit – Leopardi
- Zur Beruhigung – Heine
- Nicht alle Schmerzen sind heilbar… – Huch
- Weltende – Lasker-Schüler
- Das Wort – George
- Grammatische Deutschheit – Rückert
- Die Götter Griechenlands – Schiller
Gedichte, auch Poesie oder Lyrik genannt, sind ein Genre innerhalb der Belletristik, das folgende Merkmale aufweist:
Die Texte sind oft relativ kurz, manchmal sogar sehr kurz, und diese Wortökonomie führt dazu, dass jedes Wort eine große Bedeutung haben muss. Die Texte bestehen aus Zeilen, nicht aus Sätzen.
Die meisten Gedichtformen haben eine klare Musikalität. Wahrscheinlich waren Gedichte ursprünglich dazu gedacht, gesungen oder vorgetragen zu werden, vielleicht sogar getanzt. Die Musikalität der Gedichte kommt zum einen dadurch zum Ausdruck, dass die Zeilen einen festen Rhythmus in verschiedenen Rhythmusmustern haben. Zweitens entsteht ein musikalischer Effekt dadurch, dass in Gedichten oft verschiedene Arten von Reimen vorkommen. Die häufigsten sind vielleicht Endreime, bei denen die letzten Wörter der Zeilen in unterschiedlicher Reihenfolge aufeinander reimen, und Anfangsreime (Alliterationen), bei denen der erste Laut in mindestens zwei Wörtern einer oder vorzugsweise zwei Zeilen reimt. In manchen Fällen können verschiedene Reimarten zu einem Gesamtklangbild zusammengefügt werden, das den Inhalt illustriert.
Einige der Wörter in Gedichten sind oft symbolische Bilder, von zwei Arten, Gleichnissen und Metaphern. Ein Gleichnis hat ein Vergleichswort, oft „wie” oder „ähnlich”, während eine Metapher kein solches Wort hat.
- Der Luftschiffer – Karoline von Günderrode
- Sonnenuntergang – Friedrich Hölderlin
- Waldesnacht – Paul Heyse
- Manche freilich... – Hofmannsthal
- Pidder Lüng – Detlev von Liliencron
- Trotz alledem! – Freiligrath
- Der Sonderling – Lessing
- Reiters Morgenlied – Hauff
- Das Geheimnis – Friedrich Schiller
- Arbeite – Weerth
- Die Forelle – Schubart
Wer nicht kann was er will,
muss das wollen, was er kann.
Denn das zu wollen,
was er nicht kann,
wäre töricht!
Leonardo da Vinci (* 1452-04-15, † 1519-05-02)
Geboren in Anchiano bei Vinci, gestorben auf Schloss Clos Lucà, Amboise.
Maler, Bildhauer, Architekt, Musiker, Anatom, Mechaniker, Ingenieur, Naturphilosoph und Erfinder in der Renaissance.
Wird als das italienische Universalgenie bezeichnet.
Siehe auch:
Gedichte