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Es treibt der Wind im Winterwalde...


Es treibt der Wind im Winterwalde

Die Flockenherde wie ein Hirt,

Und manche Tanne ahnt, wie balde

Sie fromm und lichterheilig wird.

Sie lauscht hinaus. Den weissen Wegen

Streckt sie die Zweige hin bereit

Und wehrt dem Wind und wächst entgegen

Der einen Nacht der Herrlichkeit.



(* 04.12.1875, † 29.12.1926)




Bewertung:
4/5 bei 25 Stimmen

Kommentare

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  • Gravatar von Marianne Eckstein
    Marianne Eckstein | marianne_eckstein@outlook.de
    vor 4 Tagen

    Dieses wunderschöne Gedicht habe ich bei einer Weihnachtsfeier für Eltern und Verwandte in der Schule aufgesagt! Es hat den Anwesenden sehr gefallen.

  • Gravatar von Dagmar
    Dagmar | dagmar.kohlhauer@gmx.de
    vor 4 Tagen

    Das wunderschöne Gedicht erweckt Kindheitserinnerungen und kindliche Freude an den einfachen, ursprünglichen Weihnachtsgedanken.

  • Gravatar von Schöning
    Schöning | weibel.frau@web.de
    vor 5 Tagen

    Sehr schönes und altes Weihnachtsgedicht

  • Gravatar von Krause , Hans J.
    Krause , Hans J. | h-j.krause@gmx.de
    vor einer Woche

    Sehr gut dargestellt und gut zu lesen. Weiter so. Ich wünsche Ihnen eine gute gesunde Zeit !

  • Gravatar von Regina
    Regina | phiona@t-online.de
    vor rund 1 Jahr

    Das schönste Weihnachtsgedicht, das ich kenne.