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Es treibt der Wind im Winterwalde...


Es treibt der Wind im Winterwalde

Die Flockenherde wie ein Hirt,

Und manche Tanne ahnt, wie balde

Sie fromm und lichterheilig wird.

Sie lauscht hinaus. Den weissen Wegen

Streckt sie die Zweige hin bereit

Und wehrt dem Wind und wächst entgegen

Der einen Nacht der Herrlichkeit.



(* 04.12.1875, † 29.12.1926)




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4/5 bei 18 Stimmen

Kommentare

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  • Gravatar von Regina
    Regina | phiona@t-online.de
    vor 7 Monaten

    Das schönste Weihnachtsgedicht, das ich kenne.