Walther von der Vogelweide
(* 1170-00-00, † 1230-00-00)
Geburtsort umstritten, gestorben möglicherweise in Würzburg.
Dichter mittelhochdeutscher Sangsprüche und Minnelieder.
Gilt als der bedeutendste deutschsprachige Lyriker des Mittelalters.

Einordnung

Walther von der Vogelweide ist der bedeutendste deutschsprachige Lyriker des Mittelalters. Er dichtete in mittelhochdeutscher Sprache. Seine „Mädchenlieder“ („Niedere Minne“ = nicht adelig) lösen zeitlich wahrscheinlich die Frühphase, die stark vom klassischen Minnesang geprägt ist, ab. Eine scharfe Abgrenzung zu den Liedern der „Hohen Minne“ ist aber nicht möglich: die Übergänge sind fließend.
Vergleiche auch die Texte seiner Zeitgenossen Heinrich von Morungen und Dietmar von Aist sowie der chronologisch etwas früheren Hildegard von Bingen.





Zur Übersicht der wichtigsten DichterInnen die in dieser Gedichtesammlung vertreten sind.

Gedichte werden der literarischen Gattung der Lyrik zugeordnet und zeichnen sich durch besondere sprachliche Gestaltung aus. Sie sind meist relativ kurz und arbeiten mit Klang, Rhythmus, Bildern und Emotionen.
Das Wort „Dichter” geht auf das lateinische „dictāre“ zurück, was „mit Nachdruck sagen” bedeutet. Das Wort „Poet” hängt ebenso wie „Poesie” mit dem griechischen Verb „poiein“ zusammen, das unter anderem „schaffen” bedeutet.

Wir präsentieren hier eine Sammlung guter Gedichte, Sonette und Balladen des bekannten Dichters Walther von der Vogelweide. In dieser Liste sind sowohl kurze & lange als auch lustige & nachdenkliche lyrische Werke enthalten.