Leise weht ein erstes Blühn
Von den Lindenbäumen,
Und, in meinen Träumen kühn,
Seh ich Dich im Laubengrün
Hold im ersten Muttermühn
Kinderhemdchen säumen.
Singst ein kleines Lied dabei,
Und Dein Lied klingt in den Mai:
Blühe, blühe Blütenbaum
Tief im trauten Garten.
Blühe blühe Blütenbaum,
Meiner Sehnsucht schönsten Traum
Will ich hier erwarten.
Blühe, blühe Blütenbaum,
Sommer wird dirs zahlen.
Blühe, blühe Blütenbaum.
Schau, ich säume einen Saum
Hier mit Sonnenstrahlen.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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