Die Wiese schäumt von Blüten,

Der Wind singt drüber hin,

Den sonnenlichtdurchglühten

Leib bad′ ich kühl darin.

 

Du freie Gottesschmiede,

Du lohe Sonnenglut,

Inbrünstiglich durchglühe

Leib, Seele, Herz und Blut!

 

Ins Glühen unermessen

Und Blühen eingewühlt

Will ich den Tod vergessen,

Der alle Erde kühlt.

 

Glüh′, Sonne, Sonne, glühe!

Die Welt braucht soviel Glanz!

Blüh′, Sommererde, blühe,

Ach blühe Kranz bei Kranz!


Der Text des Gedichts "Die Wiese schäumt von Blüten" stammt von (* 1887-07-06, † 1917-10-16).




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