Oft weiß ich ganz genau: Ich ... war ... einmal;

Ich habe schon einmal all dies gesehn;

Der Baum vor meinem Fenster rauschte mir

Ganz so wie jetzt vor tausend Jahren schon;

All dieser Schmerz, all diese Lust ist nur

Ein Nochmals, Immerwieder, Spiegelung

Durch Raum und Zeit. - Wie sonderbar das ist:

Ein Fließen, Sinken, Untertauchen und

Ein neu Empor im gleichen Strome: Ich

Und immer wieder ich: Ich ... war ... einmal.


Das Gedicht "Ich ... war ... einmal" stammt von   (1865 - 1910).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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