Schöne Mondfrau, gehst du schlafen

Lächelnd und so munter,

Leise mit den Silberschafen

In die Nacht hinunter?

 

O und du im hellen Kleide,

Liebe Schehrazade,

Spielst du, dass die Nacht nicht leide

Deine Serenade?

 

Wandermüde, wandertrunken

Komm in meine Ruhe.

Blaue, weiche Sternenfunken

Küssen deine Schuhe.

 

Sieh, die Nacht ist s lebendig,

Voller Duft und Gnade.

In den Bäumen eigenhändig

Spielt sie sich die Serenade.


Das Gedicht "Schöne Mondfrau" stammt von   (1865 - 1910).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

 

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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