Weite Wiesen im Dämmergrau;

die Sonne verglomm, die Sterne ziehn,

nun geh′ ich hin zu der schönsten Frau,

weit über Wiesen im Dämmergrau,

tief in den Busch von Jasmin.

 

Durch Dämmergrau in der Liebe Land;

ich gehe nicht schnell, ich eile nicht;

mich zieht ein weiches samtenes Band

durch Dämmergrau in der Liebe Land,

in ein blaues mildes Licht.

 


Das Gedicht "Traum durch die Dämmerung" stammt von   (1865 - 1910).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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