Liebe, weg! Du zankst dich nur,

Bist nur immer eifersüchtig!

Siehst nur immer nach der Uhr,

Bist, wie ihre Stunden, flüchtig!

 

Freundschaft, bleib’! Du zankst dich nicht,

Bist nicht immer eifersüchtig!

Siehst in’s helle Sonnenlicht,

Bist nicht unstät, bist nicht flüchtig!

 

Komm’ und sitz’ auf meinem Schooß,

Herrsch’ in meinem kleinen Staate! –

Wie werd’ ich die Liebe los?

Rathe, liebe Freundschaft, rathe!


Das Gedicht "Liebe und Freundschaft" stammt von   (1719 - 1803).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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