Rosen pflücke, Rosen blühn,
Morgen ist nicht heut’!
Keine stunde lass entfliehn,
Flüchtig ist die Zeit!
Trinke, küsse! Sieh’, es ist
Heut’ Gelegenheit!
Weißt du, wo du morgen bist?
Flüchtig ist die Zeit!
Aufschub einer guten Tat
Hat schon oft gereut!
Hurtig leben ist mein Rat,
Flüchtig ist die Zeit!
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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