G.: So sind die Mädchen, wie ihr meint,
Denn keine Menschen?

W.: Nein, mein Freund.

G.: Was sind die denn, Herr Mädchenkenner?

W.: Lebend’ge Puppen für die Männer.

Die Dichterin Johanna Charlotte Unzer verfasste auf dieses "tiefsinnige Gespräch" (erschienen in „Versuch in Scherzhaften Liedern“ (1744/1745)) eine schlagfertige Antwort mit dem Titel "Nachricht.


Das Gedicht "Fragment eines Gesprächs" stammt von   (1719 - 1803).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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