Die Sonne kehrt zu neuen Freuden wieder,

Der Tag erscheint mit Strahlen, wie die Blüte,

Die Zierde der Natur erscheint sich dem Gemüte,

Als wie entstanden sind Gesang und Lieder.

 

Die neue Welt ist aus der Tale Grunde,

Und heiter ist des Frühlings Morgenstunde,

Aus Höhen glänzt der Tag, des Abends Leben

Ist der Betrachtung auch des innern Sinns gegeben.


Das Gedicht "Der Frühling [8]" stammt von   (1770 - 1843).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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