Und niemand weiß

 

 

Indessen laß mich wandeln

Und wilde Beeren pflücken

Zu löschen die Liebe zu dir

An deinen Pfaden, o Erd′

 

Hier wo ---

und Rosendornen

Und süße Linden duften neben

Den Buchen, des Mittags, wenn im falben Kornfeld

Das Wachstum rauscht, an geradem Halm,

Und den Nacken die Ähre seitwärts beugt

Dem Herbste gleich, jetzt aber unter hohem

Gewölbe der Eichen, da ich sinn

Und aufwärts frage, der Glockenschlag

Mir wohlbekannt

Fernher tönt, goldenklingend, um die Stunde, wenn

Der Vogel wieder wacht. So gehet es wohl.


Das Gedicht "Heimat" stammt von   (1770 - 1843).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte