Wenn neu das Licht der Erde sich gezeiget,

Von Frühlingsregen glänzt das grüne Tal und munter

Der Blüten Weiß am hellen Strom hinunter,

Nachdem ein heitrer Tag zu Menschen sich geneiget.

 

Die Sichtbarkeit gewinnt von hellen Unterschieden,

Der Frühlingshimmel weilt mit seinem Frieden,

Dass ungestört der Mensch des Jahres Reiz betrachtet,

Und auf Vollkommenheit des Lebens achtet.


Das Gedicht "Der Frühling [6]" stammt von   (1770 - 1843).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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