Ein Tag ... ohne dich ist ... kein Tag!

 

Die

Stunden ... kriechen.

Alles ... öde ... alles

leer!

 

Noch ... nachts,

mitten zwischen zwei Träumen, die mich in deine Arme

wiegen, plötzlich:

Ich

schrecke auf!

 

Mit

... zitterndem ...

Herzen!

Liegst du ... jetzt wach?

Sehnst du ... dich ... nach mir?

Riefst

du ... mich ?

 

Schwarze, schwere, regungslose,

nur

durch das

jagende, fiebernde, pochende

Pulsen meines

Bluts

durchhämmerte

Stille!

 

...............

 

Fern ... von mir ... fern

bist ... du,

fern!


Das Gedicht "Jähes Erwachen" stammt von   (1863 - 1929).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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