Es glänzen golden die Welten, so viele Millionen!

Unnennbar die Zahl der Wesen, die auf den Sternen wohnen!

Kein menschlich Sinnen wagt es, das All zu überdenken,

Noch des Allmächt'gen Größe, der's schaffen konnt und lenken!

Und hier auf diesem Staubkorn, so jämmerlich, so klein!

Auf diesem Königsneste so viele Noth und Pein!!

Zertrümm're, Herr des Himmels, den einen kleinen Stern!

Dein Sohn konnt' ihn nicht retten! verdorben ist sein Kern.

Gib Deinen guten Engeln, Allmächtiger, ein Fest,

Und stürz' vom Bau der Schöpfung dies alte Königsnest!


Das Gedicht "In der Sternennacht" stammt von   (1810 - 1876).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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