So sei′s!

Zu meiner Ehre, zu meinem Preis:

Wasser ist Eis!

Genug des Geschrei′s,

So sei′s,

Zwar...

Das ist wahr,

Jedoch seid still!

Ich will!

 

So sei′s!

Zu meiner Ehre, zu meinem Preis:

Ein Viereck ist ein Kreis!

Genug des Geschrei′s,

So sei′s!

Obgleich...

Das ist nicht an Euch!

Seid still, seid still!

Ich will!

 

So sei′s!

Zu meiner Ehre, zu meinem Preis:

Ein Kind ist ein Greis!

Genug des Geschrei′s,

So sei′s!

Obschon...

Laßt Euren Hohn!

Den Augenblick still!

Ich will!

 

So sei′s!

Zu meiner Ehre, zu meinem Preis!

Schwarz ist Weiß!

Genug des Geschrei′s,

So sei′s!

Indessen...

Das sei vergessen!

Haltt′s Maul! Seid still!

Ich will!


Das Gedicht "Allerhöchste Logik" stammt von   (1810 - 1876).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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