Willkommen / Lenz! du Freuden-Wiederbringer /
des Jahres Mann / du Blumen-Vater du /
du der Natur ihr Pinsel und ihr Finger /
mit dem sie mahlt die schöne Erden-Zwinger /
der du zerschmelzt des Winters Eise-Schuh /
willkommen / Lenz! durch den die Erde jünger
und schöner wird / du warmer Kältbezwinger /
du Auen-Freund / du Geber neuer Ruh /
der Flora Buhl / du Leid- und Schnee-Verschlinger!
Nim an die Ehr / die ich dir hier anthu /
du unsrer Lust und Schäferspielbezünger.
Willkommen / Lenz!


Das Gedicht "Willkommen Lenz" stammt von   (1626 - 1681).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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