O halte dich, aus dir nicht zu entgleiten

Ins Grenzenlose! Folg der Hunde Spiel

Nicht mit dem Blick, wies weiß in dunkeln Weiten

Der Büsche schwindet. Lausch nicht auf ein Ziel

Im unruhvollen Trab der schnellen Pferde,

Von fern her klopfend. Achte, daß die Sohle

Der Füße dir nicht, schwindelnde Geberde,

Der Hügel Fall und Anstieg wiederhole,

Schmeck nicht zu tief den bittern Knospenduft!..

Und doch zuletzt, ein Trunkener und schwer

Brichst taumelnd du durch trügerische Luft

Tief in des Himmels schwarz beschäumtes Meer.


Das Gedicht "Park im Vorfrühling" stammt von   (1899 - 1929).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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