Ich kaure immer
Und höre mein Blut
Rauschen, den dunkeln Strom.
Sucht meiner Seele
Müder Fährmann
Deinen Schatten auf mondener Bucht.
Aber Du kamst nicht.
Er wartet lange, holte er
Dich endlich über!
Gedichte
Maria Luise Weissmann
Ich kaure immer
Und höre mein Blut
Rauschen, den dunkeln Strom.
Sucht meiner Seele
Müder Fährmann
Deinen Schatten auf mondener Bucht.
Aber Du kamst nicht.
Er wartet lange, holte er
Dich endlich über!
Das Gedicht "Nachts" stammt von Maria Luise Weissmann (1899 - 1929).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.