Das Glück, das klopfte bei mir an,

Stand vor der Tür und wollt herein;

Ich hab ihm doch nicht aufgetan,

Da mocht´s nicht länger draußen sein.

 

Es ging so leise, wie es kam.

Ich hört es nicht, ich sah es nicht,

Doch fühlt ich, wie es Abschied nahm.

In meiner Brust erlosch das Licht.


Das Gedicht "Der Abschied vom Glück" stammt von   (1867 - 1921).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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