Rosen, die die Luft mit Düften würzen,

Halme, die im Wind sich flüsternd neigen,

Quellen, die ins Tal sich rauschend stürzen,

Lerchen, die zum Himmel jubelnd steigen,

Junge Herzen, reich an Liebeswonne,

Über allen hoch die Frühlingssonne:

Tretet ein, geöffnet sind die Pforten,

Und ein Paradies ist aller Orten!


Das Gedicht "Frühling der Liebe" stammt von (* 1816-07-21, † 1896-05-02).





Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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