Ist die Musik nur Spiel und Scherz,
Nur Scherz und Spiel,
Bewegt zum Guten sie nicht unser böses Herz:
Dann ist Musik nicht viel!
Gedichte
Johann Wilhelm Ludwig Gleim
Ist die Musik nur Spiel und Scherz,
Nur Scherz und Spiel,
Bewegt zum Guten sie nicht unser böses Herz:
Dann ist Musik nicht viel!
Das Gedicht "Musik" stammt von Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719 - 1803).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.