Von dir, o Liebe, nehm ich an

Den Kelch der bittern Leiden;

Nur einen Tropfen dann und wann,

Nur einen deiner Freuden!

 

So wird dein Kelch, o Liebe, mir

Wie Feierbecher glänzen;

Auch unter Tränen will ich dir

Mit Rosen ihn bekränzen.


Das Gedicht "An die Liebe" stammt von   (1740 - 1814).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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