Verstecke dich und statt zu fliegen krieche!

So sprach mit Recht ein weiser alter Grieche,

Und traun! der Mann sah tief in unser Herz.

Des Bruders Glück ist seinem Bruder Schmerz;

Stets ungerecht, voll Neid ist unsre Seele,

Sie leidet, wenn geehrt ein andrer ist.

Verdiene Ruhm! Doch daß dir Glück nicht fehle,

So werde nicht genannt, eh du gestorben bist.


Das Gedicht "An einen jungen Dichter" stammt von   (1744 - 1806).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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