Zu Archimedes kam ein wissbegieriger Jüngling.

"Weihe mich," sprach er zu ihm, "ein in die göttliche Kunst,

Die so herrliche Frucht dem Vaterlande getragen,

Und die Mauern der Stadt vor der Sambuca beschützt!"

"Göttlich nennst du die Kunst? Sie ist′s," versetzte der Weise;

"Aber das war sie, mein Sohn, eh sie dem Staat noch gedient.

Willst du nur Früchte von ihr, die kann auch die Sterbliche zeugen

Wer um die Göttin freit, suche in ihr nicht das Weib."


Das Gedicht "Archimedes und der Schüler" stammt von   (1759 - 1805).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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