Wir sind ja, Kind, im Maie,
Wirf Buch und Heft von dir!
Komm′ einmal her in′s Freie
Und sing′ ein Lied mit mir.
Komm, singen fröhlich beide
Wir einen Wettgesang,
Und wer da will entscheide,
Wer von uns besser sang!
Gedichte
Elisabeth Kulmann
Wir sind ja, Kind, im Maie,
Wirf Buch und Heft von dir!
Komm′ einmal her in′s Freie
Und sing′ ein Lied mit mir.
Komm, singen fröhlich beide
Wir einen Wettgesang,
Und wer da will entscheide,
Wer von uns besser sang!
Das Gedicht "Der Zeisig" stammt von Elisabeth Kulmann (1808 - 1825).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.