Willkommen, lieber Winter,

Willkommen hier zu Land!

Wie reich du bist, mit Perlen

Spielst du, als wär′ es Sand!

 

Den Hof, des Gartens Wege

Hast du damit bestreut;

Sie an der Bäume Zweige

Zu Tausenden gereiht.

 

Dein Odem, lieber Winter,

Ist kälter, doch gesund;

Den Sturm nur halt′ im Zaume,

Sonst macht er es zu bunt!


Das Gedicht "An den Winter" stammt von   (1808 - 1825).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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