Säusle, liebe Myrte!

Wie still ist′s in der Welt,

Der Mond, der Sternenhirte

Auf klarem Himmelsfeld,

Treibt schon die Wolkenschafe

Zum Born des Lichtes hin,

Schlaf, mein Freund, o schlafe,

Bis ich wieder bei dir bin.

 

Säusle, liebe Myrte!

Und träum im Sternenschein,

Die Turteltaube girrte

Auch ihre Brut schon ein.

Still ziehn die Wolkenschafe

Zum Born des Lichtes hin,

Schlaf, mein Freund, o schlafe,

Bis ich wieder bei dir bin.


Das Gedicht "Säusle, liebe Myrte..." stammt von   (1778 - 1842).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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