Februarschnee

tut nicht mehr weh,

denn der März ist in der Näh!

aber im März

hüte das Herz,

daß es zu früh nicht knospen will!

warte, warte und sei still!

 

Und wär der sonnigste Sonnenschein,

und wär es noch so grün auf Erden,

warte, warte und sei still:

es muß erst April gewesen sein,

bevor es Mai kann werden!


Das Gedicht "Februarschnee" stammt von   (1864 - 1920).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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