Laub am Boden, Laub am Boden,

Gelb und rot und braun,

Dorn und Hagebutt am Strauche,

Leere Nester im Zaun!

 

Sommerende - Spätoktober...

Glauben muß ich′s nun doch:

Daß wir lange auseinander

Eh′ Dezember es noch!

 

Sturm am Himmel - Schneegestöber...

Frost im Herzen und Hohn;

Daß es anders einst gewesen,

Du bereust es ja schon!

 

Laub am Boden, Laub am Boden,

Gelb und rot und braun;

Und der nächste Windstoß kehrt es

Lachend hinter den Zaun.


Das Gedicht "Laub am Boden" stammt von   (1864 - 1920).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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