Wirst du ein Engel sein,

der mich begleitet?

mein Unstern oder, der

mich irreleitet?

 

Mein Glück? mein Unglück? o!

mein Fluch? mein Segen?

ein dunkles Müssen treibt

mich dir entgegen!

 

Ich fühl, mein Leben liegt

in deinen Händen ...

wirst du zu Freude mir,

zu Qual es wenden?!


Das Gedicht "Wirst du ein Engel sein..." stammt von   (1864 - 1920).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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