Grosser Gott, in dieser Pracht

Seh′ ich deine Wunder-Macht

Aus vergnügter Seelen an.

Es gereiche Dir zu Ehren,

Daß ich sehen, daß ich hören,

Fühlen, schmecken, riechen kann!


Das Gedicht "Frühlings-Seufzer" stammt von   (1680 - 1747).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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