Du gingst.
Die
Blätter ... fallen.
In blaue ... Dämmerung ... sinkt das Tal.
Ich
starre in ... die ... steigenden
Nebel.
...............
Da,
einmal noch, aus der
Ferne,
weht ... dein ... Tuch.
Grüße!! Grüße!!
Ich strecke, sehnsüchtig, die Arme.
..............
Vorbei.
Aus den
hohen, steilen,
stumm wie versteint dastehenden
Silberpappeln
schreien die Stare ... in den ... Sonnenuntergang!
Das Gedicht "Schwere Trennung" stammt von Arno Holz (1863 - 1929).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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