Der Dom! der Dom! der deutsche Dom!
Wer hilft den Kölner Dom uns baun?" ...
Wo deine Legion, o Herr,
wer hilft den Kölner Dom uns baun?
...
Ach, was ich fragte und gelauscht,
der deutsche Strom hat mir gerauscht,
die deutsche Stadt, der deutsche Dom,
ein Monument, ein Handelsstift,
und drüber sah wie ein Phantom
verlöschen ich Jehova′s Schrift.
...
So baut denn, baut den Tempel fort,
mit ird′schem Sinn den Heil′gen Hag,
daß euer bessrer Enkel dort
für eure Seele beten mag!
O, er, der alles weiß, er kennt
auch eurer Seele ödes Haus;
baut Magazin und Monument,
doch seinen Namen laßt daraus!
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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