Fest den Blick hinaufgerichtet,
Wenn das Leben trüb und kalt,
Bald ist Herz und Flur gelichtet,
Wenn die Frühlingsglocke schallt.
Rosen blühen in den Wäldern,
Bäche rinnen durch die Au,
Lerchen jubeln über Feldern,
Sonne glüht vom Aetherblau.
Und wir sehn mit warmen Herzen
In die Mut der Frühlingsluft,
Die aus lichten Himmelskerzen
Sprüht in unsre laute Brust.
Und wenn so ein Funke zündet
In des Dranges Seligkeit,
Steigt die Flamme, gottverbündet,
Daß es leuchtet weit und breit.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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