Max war sehr unordentlich.

Seine Sachen legt er sich

Nie zurecht, nie abends nett

Seine Kleider vor das Bett.

 

Nichts, nichts lag an seinem Ort,

Ausgestreut lag′s hier und dort.

Hier der eine Strumpf, bei Seite

Auf der Erde lag der zweite.

 

Hinter′m Ofen lag ein Schuh,

Seine Höschen auch dazu,

Und der and′re Schuh, er stand

Wo der Rock lag, an der Wand.

 

Aber seht nur, Kinder, seht,

Wie es ihm des Morgens geht!

Vater nimmt die Kleider bunt,

Zieht sie an dem großen Hund!

 

Zieht ihm an den Rock so warm,

Und die Hos′, und untern Arm

Steckt er ihm die Mappe. Ah!

Max steht noch im Hemde da!

 

Und was will der Vater nun,

Was der kleine Max soll tun?

In die Schule muß der Max

Gehen mit dem Hunde stracks.

 

Seht nur den Max Liederlich

In dem Hemd! Wie schämt er sich!

Doch der Hund geht stolz einher,

Als ob er ein Schüler wär′!


Das Gedicht "Vom unordentlichen Max" stammt von   (1810 - 1876).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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