(Nach bekannter Melodie.)

Det beste Leben hab′ ick doch;

Ick kann mir nich beklagen,

Pfeift ooch der Wind durch′s Aermelloch,

Det will ick schonst verdragen.

 

Det Morjens, wenn mir hungern dhut,

Eß ick ′ne Butterstulle,

Dazu schmeckt mir der Kimmel jut,

Aus meine volle Pulle.

 

Ick sitz mit de Kam′raten hier

Mit alle, jroß un kleene;

Beleidigt ooch mal eener mir,

So stech′ ich ihm jleich eene!

 

Und drag ich endlich mal wat aus,

So kann ick Jroschens kneifen,

Hol wieder meine Pulle ′raus

Un dhue eenen pfeifen.


Das Gedicht "Lied der Eckensteher" stammt von   (1810 - 1876).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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