Hie und da ist an den Bäumen

Manches bunte Blatt zu seh′n,

Und ich bleibe vor den Bäumen

Oftmals in Gedanken steh′n.

 

Schaue nach dem einen Blatte,

Hänge meine Hoffnung dran;

Spielt der Wind mit meinem Blatte,

Zitt′r′ ich, was ich zittern kann.

 

Ach, und fällt das Blatt zu Boden,

Fällt mit ihm die Hoffnung ab;

Fall′ ich selber mit zu Boden,

Wein′ auf meiner Hoffnung Grab.


Das Gedicht "Letzte Hoffnung" stammt von   (1794 - 1827).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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