Rührend schöne Herzgeschichten,

Die ihm vor der Seele schweben,

Weiß der Dichter zu berichten.

Wovon aber soll er leben?

 

Was er fein zusammenharkte,

Sauber eingebundne Werklein,

Führt er eben auch zu Markte

Wie der Bauer seine Ferklein.


Das Gedicht "Auch er" stammt von   (1832 - 1908).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte