In buntem Zug zum Walde ging′s hinaus;

Du bei den Kindern bliebst allein zu Haus.

Und draußen haben wir getanzt, gelacht,

Und kaum, so war mir, hatt ich dein gedacht. -

Nun kommt der Abend, und die Zeit beginnt,

Wo auf sich selbst die Seele sich besinnt;

Nun weiß ich auch, was mich so froh ließ sein,

Du warst es doch, und du nur ganz allein.


Das Gedicht "Du warst es doch" stammt von   (1817 - 1888).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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