Und nähm′ ich alle zarten Blüten

und schüttete sie über dich:

sie könnten alle nicht verschütten

die Zartheit, die Dich selbst umflicht.

 

Wie Aphroditen einst die Wellen -

so würden sie umbranden dich,

bis Deine Anmut überquellend

empor aus all dem Dufte bricht.


Das Gedicht "Gruß" stammt von   (1863 - 1920).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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