Die Rose hier, die gelbe,
Gab gestern mir der Knab’;
Heut trag’ ich sie, dieselbe,
Hin auf sein frisches Grab.
Die Rose ist seit gestern
Noch immer hold und schön,
So ganz wie ihre Schwestern
Im Hag und auf den Höh’n.
An ihren Blättern lehnen
Noch lichte Tröpfchen — schau!
Nur sind es heute — Tränen,
Und gestern war es Tau…
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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