Antonius-Bakchos,

Ein ewiger Etonboy,

Erzog dich die Schönheit

Zu weicher Kraft und zu starker Schwäche.

Eine Schicht Held und eine Schicht Unart.

Tagumdrehender Freund der Natur,

Freund der Nacht -

Früh zogst du dir den Schnee aufs lockige Haupt

Und fielest vor deinem Tode als Held

An deines Leibes eigenem Mute.

So recht deinen eignen Tod

Bist du gestorben,

Eigen im Opfer

Nervöser Held.

Deiner Knabenschmerzen holder Trotz,

Sinnenstarke Knabenträume,

In königlichen Willens freien Stolz gefügt

Ragen deines Fühlens Bildnisreihen,

Empörung gegen die Satzung, die anders gewendet,

Du selber verehrtest!


Das Gedicht "Lord Byron" stammt von   (1854 - 1904).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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