Regentropfen warm und groß

Machen aus der Nacht sich los,

Regentropfen warm und groß.

 

Da die Nacht steht ganz in Glanz,

Einen Augenblick da stand′s,

Ein Geisterantlitz, da entschwand′s.

 

Da, ein Blitz hat Licht gemacht,

Ganz in Glanz da stand die Nacht,

Da, ein Blitz hat Licht gemacht.

 

Helle wird im Lied das Leid,

Leuchtet auf wie ein Geschmeid,

Leuchtend wird im Lied das Leid.

 

Und da steht es in der Nacht,

Still in seiner Geisterpracht

Steht sein Antlitz in der Nacht.

 

Liedertropfen warm und groß

Lösen aus dem Leid sich los,

Liedertropfen warm und groß.


Das Gedicht "Regentropfen" stammt von   (1854 - 1904).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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