Du zürnst dem Wort, das, kühl betont,
Wie Undank dich getroffen,
Und fühlst mit Bitterkeit belohnt
Dein Geben und dein Hoffen.
Befrag´dich selbst, und halt´in Ruh
Des Vorwurfs Pfeil im Köcher,
Ob bittre Tropfen nicht auch du
Gemischt in fremden Becher!
Das Gedicht "Du zürnst dem Wort" stammt von Otto Roquette (1824 - 1896).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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