Regenöde, regenöde

Himmel, Land und See;

Alle Lust ist Last geworden,

Und das Herz thut weh.

 

Graugespinstig hält ein Nebel

Alles Sein in Haft,

Weher Mut weint in die Weiten,

Krank ist jede Kraft.

 

Die Prinzessin sitzt im Turme;

Ihre Harfe klingt,

Und ich hör, wie ihre Seele

Müde Sehnsucht singt.

 

Regenöde, regenöde

Himmel, Land und See;

Alle Lust ist Last geworden,

Und das Herz thut weh.


Das Gedicht "Des Narren Regenlied" stammt von   (1865 - 1910).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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