Friede sei um diesen Grabstein her!

Sanfter Friede Gottes! Ach, sie haben

Einen guten Mann begraben,

Und mir war er mehr;

 

Träufte mir von Segen, dieser Mann,

Wie ein milder Stern aus bessern Welten!

Und ich kann’s ihm nicht vergelten ,

Was er mir getan.

 

Er entschlief; sie gruben ihn hier ein.

Leiser, süßer Trost, von Gott gegeben,

Und ein Ahnden von dem ew’gen Leben

Düft’ um sein Gebein!

 

Bis ihn Jesus Christus, groß und hehr!

Freundlich wird erwecken - ach, sie haben

Einen guten Mann begraben,

Und mir war er mehr.


Das Gedicht "Bei dem Grabe meines Vaters" stammt von   (1740 - 1815).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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